Stehen wir an einem Wendepunkt?

Sollen wir weiter unser Leben mit Hilfe des fossilen und des atomaren Feuers negativ gestalten, oder sollten wir lieber das positive Prinzip der Sonne nutzen und selber ein gesundes, lebendiges und nachhaltiges Wachstum erschaffen?

Wollen wir in einer Welt des Todes und des Artensterbens leben?
Wollen wir in einer Welt der Klima- und Umweltkatastrophen leben?
Oder wollen wir in einer Welt des Friedens und der Lebendigkeit leben?



Gibt es ein Weltgericht?

Ich glaube nein, aber ich denke, dass das Wort "Gericht"
in einem doppelten Sinn verstanden werden kann.


Ob wir "bestraft" werden, liegt in unseren Händen, denn falsches lebensvernichtendes Handeln wird in die richtige Richtung "gerichtet" - die Naturgesetze können wir nicht umgehen.

Wir könnten das Wort "Gericht" aber auch anders verstehen, als Mahl der Liebe - zu dem wir als Gäste eingeladen sind. Der Tisch ist reich gedeckt und die Nahrung die wir finden lässt uns körperlich, geistig und emotional wachsen. Dieses "Gericht" sollten wir ehren und als "gute Gäste" für unseren Nächsten, die Tiere und Pflanzen etwas übrig lassen, anstatt alles zu verzehren und am Schluss ohne Nahrung und ohne reines Wasser, selbst zu verhungern und zu verdursten?



Es liegt in unseren Händen was geschieht

Ob wir in Frieden mit uns selbst und unserer Umwelt leben, liegt in unseren Händen.

Jeder von uns durchlebt seine persönliche Spirale der Entwicklung, die aus dem zeitlichen, dem materiellen, dem sozialen, kosmischen und inneren Bezug besteht.

Jedem ist dabei die Möglichkeit gegeben, seinen eigenen Standpunkt zu suchen und sich frei zu machen von ideologischen Verstrickungen, die ihn an einem bestimmten Punkt seiner Entwicklung festhalten.

Jedem ist die Chance gegeben, für das Leben, die Lebendigkeit und die Unendlichkeit des Lebens einzutreten, wie es zum Beispiel im Christentum ersehnt wird.

Diese Chance wird uns jeden Tag neu gegeben, so wie das Sonnenlicht jeden Tag Nahrung, Wärme und das Erkennen von uns selbst und der Welt gibt.



Wir können handeln - das ist unsere Chance !

Wir können etwas ändern, wenn wir uns selbst und unsere Umwelt lieben und unser Handeln daran orientieren was Lebendigkeit schafft.

Wir können ganz persönlich ökologisch, ökonomisch, solar und sozial handeln und liebevoll mit uns selber und unserer Umwelt umgehen.

Das Prinzip des Lebens für sich zu entdecken, das durch die Sonne gespendet wird, ist eine Offenbarung für die Sinne.

Strukturen zu schaffen, die nachhaltige Lebensenergien zur Verfügung stellen, die Leben schaffen und nicht das Leben vernichten, dies führt zu einem Gefühl von Ganzheit, zu innerer und äußerer Wärme und zum Frieden.

Dies verstehe ich unter "ökosologischem Denken und Handeln", das die Integration ökologisch-ökonomischer, sozialer, solarer, aber auch ökumenischer Belange in die Verantwortung des Einzelnen legt und zu einem gesunden Verhältnis von Mensch und Natur führen kann.


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